1667 – Gründung Judo Landesverband Vorarlberg

Die bereits bestehenden Vereine ATSV Kennelbach, JC Montafon, JC Egg, JC M24 Dornbirn und JC Bregenz beschlossen bei der Gründungsversammlung am 20.07.1967 im Hotel „Weisses Kreuz“ in Dornbirn den „Österreichischer Judoverband – Landesverband Vorarlberg“ aus der Taufe zu heben. Zum ersten Obmann wurde Waibel Hans gewählt.

Bei der JHV am 18.02.1968 wurde der JC Zollwache in den LV aufgenommen. Der JC Egg meldete sich bereits mit Jahresende 1968 ab.

Als erster Präsident fungierte Hans Waibl, zum Vorsitzenden des technischen Ausschusses wurde Herbert Senn, Träger des 2. Dans, bestellt. Die ersten Meisterschaften in der Allgemeinen Klasse wurden am 5. November 1967 in Dornbirn in der Hatler Turnhalle durchgeführt. Als Kampfrichter wurde der damalige Kampfrichterobmann des Österreichischen Judoverbandes, Fritz Svihalek, eingeladen. 48 Starter aus sechs Vereinen stellten sich dieser Meisterschaft, wobei es in fünf Gewichtsklassen um Meisterehren ging.

Der Vorarlberger Judosport musste sich erstmals organisieren und formieren, vor allem die technische Ausbildung von Kampfrichtern und Danträgern hatte Vorrang. Es wurde natürlich auch „auswärtige“ Hilfe angenommen, so weilte der Münchner Gerd Egger mehrmals als Gasttrainer im Ländle, auch Mahito Ogho leitete in Bregenz einen Lehrgang. 1968 kam es zur ersten Danprüfung im Lande, als Prüfer fungierte Fritz Svihalek aus Wien, der für den Vorarlberger Judoverband in der Gründerzeit wertvolle Aufbauarbeit leistete. Sieben Anwärter legten die Prüfung zum 1. Dan ab, der Stand an Danträger stieg auf insgesamt 11, wovon Herbert Senn und Albert Lecker mit dem 2. Dan als höchste Graduierte aufscheinen.