Beim Upper Austria Judo Grand Prix vom 6. bis 8. März 2026 in der Tips Arena in Linz bestritt der Vorarlberger Judoka Laurin Böhler sein letztes internationales Turnier seiner aktiven Profikarriere.
Der 31-jährige Athlet des Leistungszentrums Vorarlberg traf zum Auftakt des World-Tour-Bewerbes auf einen äußerst unangenehmen Gegner und hatte damit ein schwieriges Los in der ersten Runde. Trotz eines engagierten und kämpferisch starken Auftritts musste sich Laurin nach rund drei intensiven Minuten geschlagen geben und schied damit früh aus dem Turnier aus.
Natürlich hätte sich Laurin zum Abschluss seiner internationalen Laufbahn ein anderes sportliches Ergebnis gewünscht. Dennoch kann der Vorarlberger mit großem Stolz auf zwölf Jahre im internationalen Judosport zurückblicken. In dieser Zeit sammelte er zahlreiche Erfolge und vertrat Österreich auf höchstem Niveau. Zu den sportlichen Höhepunkten zählen sechs Teilnahmen an Weltmeisterschaften, drei Starts bei Europameisterschaften sowie mehrere Medaillen bei Grand-Slam- und Grand-Prix-Turnieren.
Ein ganz besonderer Moment seiner Karriere bleibt die Bronzemedaille beim Heim-Grand-Prix 2024 in Linz, bei dem Laurin vor heimischem Publikum einen sensationellen 3. Platz feiern konnte.
Zum heurigen Grand Prix in Linz reiste auch eine Delegation von Judo Vorarlberg an, um Laurin Böhler bei seinem letzten internationalen Auftritt vor Ort zu unterstützen. Gemeinsam feuerten sie den Vorarlberger Judoka an und würdigten seine beeindruckende Laufbahn im internationalen Judosport.
Ganz verabschieden wird sich Laurin vom Wettkampfsport jedoch nicht. Auch in Zukunft möchte er dem Judo treu bleiben und weiterhin in der österreichischen 1. Bundesliga auf die Matte gehen – künftig für den Verein UJC Burgkirchen-Schwand (OÖ).
Judo Vorarlberg bedankt sich herzlich bei Laurin Böhler für seinen großen Einsatz, seine Professionalität und seine herausragenden internationalen Erfolge. Mit seinem Engagement und seinen Leistungen hat er den Judosport in Vorarlberg und Österreich über viele Jahre hinweg eindrucksvoll vertreten.







Fotos: Makovinyi Dorottya JLVV



