Bei der Judo-Weltmeisterschaft, die vom 13. bis 20. Juni in Budapest stattfand, gingen mit Lubjana Piovesana und Laurin Böhler zwei Judoka aus Vorarlberg an den Start. Beide leben in Lochau und gehören dem internationalen Spitzenfeld an.
Lubjana Piovesana (-63 kg) startete überzeugend ins Turnier: In ihrem Auftaktkampf setzte sie sich mit einer Yuko-Wertung gegen Dali Liluashvili (IJF) mit einer Yuko-Wertung. Im Achtelfinale traf sie auf die Mongolin Gankhaich Bold und dominierte weite Teile des Kampfes. Zwei Shidos gegen ihre Gegnerin zeugten von Lubjana Piovesanas Überlegenheit. Doch eine umstrittene Yuko-Wertung für Bold entschied letztlich den Kampf – Lubjana Piovesana schied damit knapp und unglücklich aus dem Bewerb aus.
Laurin Böhler (-100 kg) trat am sechsten Wettkampftag gegen den amtierenden Asien-Meister Said Sadrudinov (BRN) an. In einem spannenden Duell präsentierte sich Laurin Böhler aktiv und kampfstark. Bis zur entscheidenden Szene – nach 4:39 Minuten im Golden Score – bestimmte er weitgehend das Geschehen. Doch eine Beintechnik (Ko-soto-gake) seines Gegners brachte schließlich die Ippon-Wertung und damit das Aus für den Vorarlberger.
Trotz des frühen Ausscheidens zeigten beide Vorarlberger Athlet:innen in Budapest starke Leistungen. Mit etwas mehr Wettkampfglück wären durchaus Platzierungen im Spitzenfeld möglich gewesen.






Fotos: JLVV Makovinyi Dorottya // Textbausteine ÖJV



